Oktoberfest mit "Deaf Comedy Show - John Smith (ENG)


Nicht zu verpassen diese einmalige Gelegenheit

Am Samstag 8.Oktober gastiert John Smith aus England, einer der besten Deaf Komiker der Welt, in Bozen

An diesem Tag organisieren wir unser traditionelles Oktoberfest. Am Vormittag gibt es den Vertikallauf von Bozen nach Kohlern, dann Schießturnier in Eppan und vor dem Oktoberfest könnt Ihr alle mit dieser Show noch die Lachmuskeln in Schwung bringen.

Also schon jetzt den 8.Oktober im Kalender rot markieren. 


Zur Reservierung Deaf Comedy Show mit / ohne Abendessen                              HIER

Kinder unter 16 haben freien Eintritt !


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Spannende MTB Europacup Rennen in Feldthurns

Martin Larch Gesamtsieger Europacup Master, Mike Irsara Bronze Ital.Meisterschaft XCT, Alex Cusini Kategoriensieger XCO

Hochkarätig besetzt waren am Wochenende die von unserer Sportgruppe in Feldthurns organisierten Finalrennen des „Deaf MTB Europacup“ - eine MTB Rennserie der Gehörlosen -. In diesem Jahr waren noch Kalnica in der Slowakei und Javornik in Tschechien die Austragungsorte.

Knapp 70 Teilnehmer aus den 8 Nationen Italien, Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rußland und Belgien fanden sich in Feldthurns ein. Etliche Welt- und Europameister waren auch am Start. Es gab die 2 Bewerbe Bergzeitfahren am Samstag und Cross Country am Sonntag. Diese beiden Rennen wurden im Bereich Skilift Schnauders / Garner Wetterkreuz ausgetragen und auf einer sehr anspruchsvollen Strecke durchgeführt, vor allem der große Höhenunterschied war die Herausforderung. Am Sonntag waren viele Zuschauer entlang der Strecke, das war sehr schön.

 

Bei den Damen gewann die beiden Bewerbe überlegen die Tschechin Tamara Bjalkova. Es war keine Südtirolerin am Start.

 

Bei den Herren ging es sehr spannend zu. Es gab vor allem am Sonntag beim Cross Country ein hochklassiges Rennen. Die beiden Bewerbe konnte der Russe Aleksei Kydrin für sich entscheiden, er schien unschlagbar. Zweiter beim Bergzeitfahren wurde Bence Földi aus Ungarn , Dritter Marco Tramonto aus Napoli. Beim Cross Country Rennen wurde Luigi Cucco aus Torino 2. vor dem Ungar Földi.

 

Bester unter den 8 Südtiroler Teilnehmern wurde der Gadertaler Michael Irsara, 8. beim Bergzeitfahren und 13. beim Cross Country. Bei der Italienmeisterschaft Bergzeitfahren wurde er hinter Tramonto und Cucco Dritter und holte die Bronzemedaille.

Alex Cusini aus dem Passeiertal gewann das Cross Country Rennen in der Kategorie Gentlemen (über 51).

Martin Larch belegte in beiden Rennen den akzeptablen 18.Platz. Weiters dabei waren Andy Santini, Reini Pitschieler, Reini Dorfmann, Peter Mur und Andreas Winkler, die allesamt in beiden Rennen die Ränge zwischen 25 und 40 im knapp 70 Teilnehmerfeld belegten.

 

Dort wurden auch die Gesamtsieger Deaf MTB Europacup ermittelt. Die Siegerin nach 7 Rennen sind Bjalkova aus Tschechien vor der Russin Shyriavskova und Sulakova, wie die Erste aus Tschechien.

Bei den Herren erreichte Földi aus Ungarn die höchste Punktezahl vor dem Italiener Cucco und dem Tschechen Studynka. Die Plazierung der Südtiroler: 9. Larch, 12.Irsara und 17.Winkler. Die Anderen haben nur 2 Rennen gemacht und sind weit hinten. Erfreulich aus unserer Sicht ist der Gewinn der Wertung in der Masterkategorie (ab 45 Jahre) von Martin Larch.

Bei der Mannschaftswertung unter 24 Vereinen aus 8 Nationen erreichte die Südtiroler Gehörlosen Sportgruppe den ausgezeichneten 5.Platz.

Mit knapp 70 Teilnehmern ist das rekordverdächtig, gleich im 2. Jahr seit Gründung des Deaf MTB Europacups vom Belgier Fauconnier mit Martin Larch. 

Die Veranstaltung in Feldthurns haben wir alles selber organisiert. War schon aufwändig, aber Dank der vielen fleißigen Hände aller Ausschußmitgliedern und vielen Helfern, Sponsoren und Sachpreisspendern vieler Firmen und vor Allem dem unermüdlichen Einsatz von Reini Dorfmann und seiner Familie ging alles reibungslos über die Bühne.

Allen ein herzliches Dankeschön!

Mehr Info und Fotos auf der Homepage Deaf MTB EC

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Ergebnis Bergzeitfahren
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Italienmeisterschaft FSSI Bergzeitfahren
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Ergebnis Cross Country
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Gesamtwertung Deaf MTB Europacup 2016
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Deaf MTB Europaup in Feldthurns 24.-25.9.2016

In Feldthurns oberhalb Klausen und Brixen finden vom 24.-25.September 2016 die Deaf Mountain Bike Europacuprennen für Clubs statt.

Zur Austragung kommen am Samstag mit Beginn um 15:00 Uhr ein Bergzeitfahren, das auch als Italienmeisterschaft FSSI gewertet wird und am Sonntag mit Beginn um 9:30 Uhr das Cross Country Rennen.

Wir erwarten ca. 50-60 Sportler aus Italien, Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Polen, Rußland und Belgien. 

Eine gute Gelegenheit, mal die weltbesten MTB Sportler aus der Nähe zu erleben. Es werden spannende Rennen erwartet.

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5. RUN & BIKE DUATHLON

Am Sonntag, den 11. September fand das 5. Run & Bike Duathlon in Tscherms statt. Das Duathlon Rennen bestand aus MTB Bergauf 5,2 km mit 523 HM und Berglauf 3,9 km mit 682 HM. Es galt für Einzel und Staffel. Dort nahm Andy Santini als Einzel teil. Die ganze Strecke war sehr schwer, aber toll mit einer schönen Aussicht auf das Burgrafenamt. Der Aufstieg war in manchen Stellen sehr steil. Das Ziel war die Bergstation Vigiljoch, nach ingesamt 1205 HM. Andy belegte in seiner Kategorie den guten 10. Platz.

Dieses Rennen ist einmalig und schön.

 

Ergebnisliste http://www.skiclubtscherms.it/ergebnislistekategorienduathlon2016.pdf


Berglauf Wasserfalleralm in Ratschings

Am 11.September wurde zum 26.mal der Wasserfalleralm Berglauf in Ratschings durchgeführt. Diesmal wurde die Strecke ein bisschen geändert, sehr schöner Streckenverlauf ist geworden. Traumwetter, mehr geht nicht. Schade, dass nur 3 (!) Gehörlose kamen, obwohl es dort eine eigene Kategorie für Gehörlose vorgesehen war. Diese wurde aufgrund der wenigen gehörlosen Teilnehmer gestrichen. Martin Larch und Benjamin Geyr machten beim Hauptlauf mit. Rudi Hofer bei der Wandererkategorie. Alle sollen ein Beispiel von Rudi nehmen, trotz seiner 75 Jahre macht er mit. Dieser Lauf zählt auch zum neu erschaffenen „Wipptaler Berglauf Cup“. Benjamin hat bei allen 4 Rennen teilgenommen und bekam ein schönes Präsent geschenkt. Weiters als Zuschauer dabei waren Marion Pichler, Manuela Wegscheider und das Ehepaar Dejaco.


Martin Larch bei extremen Ultraläufen

Am 10.September war Martin erstmals bei Sellaronda Trailrunning. 61,2km und 3.670hm waren zu bezwingen. Hier gilt es, den Sellastock zu umrunden. Startort war Kolfuschg im Gadertal, dann ging es hinunter nach Corvara, hinauf Bec di Roces (Passo di Campolongo), hinunter Arabba, hinauf Pordoijoch, hinunter Canazei, hinauf Passo Sella, hinunter Wolkenstein, hinauf Dantercepies und dann zum Ziel nach Kolfoschg. Eine sehr schöne, aber auch sehr lange Strecke inmitten der Dolomiten. Martin erreichte nach 9:19 Stunden das Ziel, er wurde 47. von 123. Von den 250 Gestarteten erreichten nur 142 das Ziel.

Am 21.August war Martin zum 3.mal bei Maddalene Skymarathon, ein Lauf von 45km und  3000hm auf sehr schöner Gegend von Unsere Frau im Walde in Deutschnonsberg nach Rumo in Nonstal in der Provinz Trient. Mit der Zeit von 6:41 Stunden erreichte er den 55.Platz von 132.

 


Alex beim Ötztaler Radmarathon

Am 28.August fand der bekannt-berüchtigte „Ötztaler Radmarathon“ statt. Harte 238km und 5.500hm waren mit eigener Kraft zu „radeln“. Start- und Zielort ist Sölden im Ötztal. Folgende Pässe sind zu befahren: Kühtai, Brennerpass, Jaufenpass und Timmelsjoch.

Alex Cusini ließ es sich nicht nehmen, wieder dabei zu sein. Er erreichte mit Bravour zum 4.mal das Ziel. 12:45 Stunden brauchte er dazu.


Italienmeisterschaft FSSI MTB Marathon

Am 4.September 2016 fand in Pescasseroli in der Provinz Aquila die Italienmeisterschaft FSSI in MTB Marathon statt. 4 Südtiroler Sportler nahmen die sehr lange Reise (ca. 8 Stunden) in Angriff. Peter Mur und Andreas Winkler fuhren bereits am Samstag vormittag Richtung Süden, sie beziehen die Unterkunft. Martin Larch und Reini Dorfmann fuhren direkt nach Deaf Berglauf Cup in Alleghe ab und kamen dort um 23 Uhr an.

21 gehörlose Sportler aus 6 Vereinen  - die meisten aus dem Süden – nahmen teil. Eigentlich wollte niemand von uns die weite Reise antreten, aber aus Respekt, weil 8 Sportler vom Organisationsverein GS ENS Comiti Roma auch zu unserer Veranstaltung am 24.-25.9. nach Feldthurns kommen.

Sicher denken viele, dort ist ebenes Gelände, weit gefehlt. Es ist ein gebirgiges Gelände, Pescasseroli liegt auf 1.160m Meereshöhe. Gefahren wird bis auf 1.900m. Die Streckenlänge betrug 45km mit ca. 1100 Höhenmeter. Es ist eine teils sehr schwere Strecke. Vergleichbares gibt es bei uns selten. Dass alle Sportler heil ins Ziel kamen, das ist das Wichtigste. Martin, Andreas und Peter stürzten zwar, aber kleine Abschürfungen steckt man leicht weg. Gewonnen hat das Rennen Luigi Cucco, zweiter der überraschend starke Newcomer Mirko Gabelli und dritter Filippo Altobelli. Bester aus unserer Reihe wurde Martin als 7. Trotz der Strapazen des Vortages beim Berglauf und des späten Ankommens eine gute Leistung. Stark fuhr auch Reini Dorfmann. Er wurde 12. Nach der einjährigen Verletzungspause ist er wieder im Kommen. Auf Platz 14 Peter Mur, nach einem Sturz hat er einen Finger gebogen (im nachhinein im KH als Sehnenriss diagnosiert). Andreas Winkler machte es eher gemütlich und landete auf Rang 17.

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Ergebnisliste
2016_09_04_Classifica_Non_Udenti_Pescass
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3. Deaf Berglauf Cup - Südtiroler Herren wieder erfolgreich

Tina, Marlene, Tanja, Manuel, Andy, Rudi......Martin fehlt, er war beim Aufwärmtraining :)
Tina, Marlene, Tanja, Manuel, Andy, Rudi......Martin fehlt, er war beim Aufwärmtraining :)

Nach einer 2-monatigen Sommerpause wurde die 3° Etappe sowie der letzte Lauf der diesjährigen Cup-Serie in Alleghe fortgesetzt. Organisiert wurde vom italienischen Gehörlosensportverein ANU Montebelluna, vom fleißigen Organisator Claudio Geronazzo. Es waren 40 Teilnehmer aus Österreich, Deutschland und Italien. Darunter auch 7 Südtiroler. Von den Damen waren Tina Fuchs, Marlene Tutzer und Tanja Pancheri anwesend. Von den Herren Martin Larch, Manuel Dalla Torre, Andy Santini und Rudi Hofer. Es war ein recht sonniges Sommerwetter mit schwülen Temperaturen. Der Sommer hat mit Verspätungen angefangen, deshalb ist im September noch sommerlich heiß und schwül.

Der Streckenverlauf war ähnlich wie vor zwei Jahren, allerdings wurde es um weitere Kilometern verlängert und der Höhenunterschied wurde erstmals in der Geschichte dieser Berglaufserie auf 900m angehoben. Zuerst stand im Programm, 9km und 900hm. Doch nach dem Lauf wurde herausgestellt, dass die Kilometerzahl auf 6,9 km korrigiert wurde. Aber die 900hm für diese kurze Strecke waren für alle Teilnehmer eine kräfteraubende Strecke. Alle Gehörlosenläufer und sogar Hofer Rudolf (ältester Teilnehmer) haben mit Bravour nach oben geschafft. Zur Belohnung erhielten alle Teilnehmer ein rotes Funktion-T-Shirt. 

Rudi in Aktion
Rudi in Aktion

Zum Lauf: Bei den Damen siegte die sehr starke deutsche Läuferin Nicole Gaube aus Karlsruhe. Dahiner folgten beide Wienerinnen Monika Lenhardt und Karin Prusa auf die Plätze 2 und 3. Stärkste Südtirolerin erreichte Tanja mit Platz 7. Schon nach 2 Kilometern streikte ihr Magen und konnte mit den Wienerinnen nicht mithalten. Aber dafür hat sie viele wertvolle Punkte ergattert. Auch Tina und Marlene konnten die stolze 900hm das Ziel erreichen. Bei den Herren war Martin Larch nicht zu schlagen. Er lief bereits vom Start bis zum Ziel konkurrenzlos. Hinter ihm haben 4 Athleten (darunter auch Andy) den Weg verfehlt und somit den Rückstand verloren. Jedoch konnten alle den Rückstand aufholen und viele Plätze nach vorne gut machen. Nur Prusa Franz aus Wien konnte seinen 2.Platz sichern, ehe die 3 ihm aufholten. Andy  schaffte den 3. Platz gutzumachen. Manuel machte seinen Lauf gemütlicher und holte den 6. Platz. Rudi, der eigentliche als Wanderer angemeldet ist, hat bei der Läuferkategorie wertvollen Punkte gesammelt. Hut ab, dass er mit seinem hohen Alter noch diese anspruchsvolle Strecke gemeistert hat.

Anschließend gab es auf der erst sanierte/umgebaute Berghütte ein leckeres traditionelles Essen aus der Provinz Belluno. Nach dem gemütlichen Beisammensein auf der großen Terrasse gab es eine Preisverteilung mit Anwesenheit des Bürgermeisters von Alleghe, der auch am Dorfplatz den Startschuss gegeben hat. Nach der Preisverteilung gab es eine spannende Verlosung von Sachpreisen. Es wurde sogar allen Teilnehmer eine Prämie überreicht.

Gesamtsieger Andy Santini, 2. Andreas Sporer GSV Tirol und 3. Franz Prusa Wiener GSC
Gesamtsieger Andy Santini, 2. Andreas Sporer GSV Tirol und 3. Franz Prusa Wiener GSC

Auch die Gesamtsieger der diesjährigen Cupserie wurden ermittelt. Erfreulich aus Südtiroler Sicht ist der erstmalige Gesamtsieg durch Andy Santini. Die anderen Südtiroler Herren waren nicht bei allen Läufen dabei. Bei den Damen verfehlte Tina Fuchs den Podestplatz knapp, achtbar auch Marlene Tutzer als 6. von insgesamt 20 klassifizierten Damen. Es siegte mit einem Punktemaximum die Deutsche Nicole Gaube. Die Mannschaftswertung gewinnt der GSV Tirol vor dem Wiener GSC und die Südtiroler Gehörlosen SG. Nun ist die heurige Berglaufsaison zu Ende gegangen. 

Für das Nächste Jahr wurden bereits voraussichtliche Standorte bekanntgegeben und zwar: Bayern, Graz und Südtirol

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Ergebnis Zieleinlauf
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Ergebnis Kategorie
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Gesamtwertung 2016
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Laura Conte ist stolz auf den Doppel-Olympiasieger

Niccoló, Laura und Petra
Niccoló, Laura und Petra

NiccoBei der Olympischen Spiele in Rio/Brasilien 2016 gewann Niccoló Campriani 2x Gold beim Schießsport (Luftgewehr 10 Meter und auch Feuer-Sportgewehr Dreistellungskampf 50 Meter (3x 20 Schüsse). Auch seine Freundin Petra Zublasing aus Eppan, Schiess-Weltmeisterin, war in Rio und erreichte großartige Leistungen, (33. beim Luft und 4. beim Feuer).

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Genau vor einem Monat hat unsere Schieß-Sektionsleiterin Laura Conte sie beide beim Eppaner Schießstand getroffen und freut sich sehr auf die tolle Leistung der Beiden. Laura findet sie beide sehr nett und locker.


Wandertag unserer Sportgruppe nach Watles

26 Personen waren diesmal beim Wandertag unserer Sportgruppe dabei. Dieser wird traditionell am 15.August abgehalten. Diesmal ging es nach Watles im Vinschgau. 11 Personen mit 2 Kinder gingen die Strecke auf einem leichten Wanderweg zufuß hinauf, der Rest ließe es gemütlich mit dem Sessellift hochbringen. Treffpunkt war oben die Plantapatschhütte, gleich daneben gibt es schöne Teiche, ideal für die Kinder. 7 Männer gingen auf einem Gipfel um den schönen Rundblick genießen zu können. Sowohl das leckere Mittagessen auf der Plantapatschhütte, als auch das Pizzaessen nach dem erfolgreichen Wandertag liesse es allen schmecken. Es war wieder mal ein schöner Tag. Nächstes Jahr geht es nach Gröden oder auf die Plose.


Alpen X 100 – 160k von Seefeld (A) nach Brixen

Vergangenes Wochenende gab es eine Premiere, eine Non-Stop Alpenüberquerung in Länge von 100 Meilen, in Amerika ist diese Streckenlänge bekannt, das sind 160km. Startort ist der bekannte Touristen- und Casino Ort Seefeld, unweit von Innsbruck, Zielort Brixen in Südtirol. Dazwischen liegen 160km, 9.224 Höhenmeter aufwärts und knapp 10.000 abwärts. Zuerst geht es nach Kematen, hinauf zum Skigebiet Axamer Lizum, weiter zum Hasl, hinunter Medraz-Stubaital, hinauf Maria Waldrast und Blaserhütte, hinunter Steinach, hinauf Nösslachhütte, hinunter Obernberg, hinauf Sandjöchl, hinunter Gossensass, hinauf Roßkopf,  hinunter Gasteig/Sterzing, hinauf Penserjoch. Danach geht es die sehr gebirgige Strecke Astenjoch, Jakobspitze Marburger Hütte, Tellerjoch, Schalderer Scharte, Steinwend, Schrüttensee, Radlsee und als „Zugabe“ die 1700 Höhenmeter hinunter nach Brixen zum Ziel.

Es ist eine neue Herausforderung für Mensch und Material. So eine Länge wurde in den Alpen mit Ausnahme der bekannten UTMB – Ultra Trail Mont Blanc, fast nie gelaufen, also ein Novum.

160 Ultraläufer wagten diese Herausforderung. Neben der langen Strecke war auch das Wetter herausfordernd. Dauerregen beim Start am Freitag um 22 Uhr. Auf den Bergen wehte zudem ein starker Wind. Samstag Nacht wehte auf dem Penserjoch ein eisiger Wind.

Unter den Teilnehmern war auch Martin Larch. Er hat schon viele Ultraläufe auf dem Buckel, aber auch diese Länge und diese so vielen Höhenmeter sind für ihn ein Novum. Eine Ungewissheit, was erwartet. Er hat auf diesen Lauf intensiv vorbereitet, viele Kilometer heruntergespült und viele Höhenmeter erklommen. Bis nach Gasteig kam er gut voran, fast exakt seinen Zeitberechnungen. Aufwärts ginge es immer gut, abwärts wird es aber immer schwerer. Seine Oberschenkelmuskeln beginnen zu streiken. Nach knapp 25 Stunden und 120km sowie 7.800 Höhenmeter erreichte er in der 2.Nacht um ca. 23 Uhr das Penserjoch. Kurz vor dem Penserjoch gab es eine sehr steinige Abwärtspassage. Diese passierte Martin nur sehr, sehr schwer, die Muskeln spielten nicht mehr mit. Jeder Schritt eine Qual. Am Penserjoch bei der nächsten Labestation machte er halt, ruhte etwas aus, besser wurde es aber nicht. Sein Sohn Markus, der ihn betreute, überredete ihn vergebens, weiterzumachen. Jeder Schritt abwärts ist mit Schmerzen verbunden, schlussendlich gab er auf. Denn es erwarten noch 40km, das aber in sehr gebirgigem Gelände, zudem noch ca. 4.000hm abwärts. Für diese Strecke und in diesem Zustand müsste man noch ca. 15 Stunden dazurechnen.

Schade für ihn, das Ziel nicht erreicht zu haben. Aber immerhin die 120km mit 7.800hm zurückgelegt zu haben. Und eine Erfahrung reicher. In Zukunft mehr auf diese verflixten Oberschenkeln hinarbeiten. Dass von den 160 gestarteten das Ziel nur 61 Personen schafften, das ist ein kleiner Trost für ihn. Gewonnen hat das Rennen einer der besten Ultraläufer der Welt, der Spanier Iker Karrera, der die Strecke in 25 ½ Stunden meisterte. Geschätzt wurde eine Zeit von 21 Stunden. Die Strecke war also viel schwieriger als angenommen. Auch der Sieger Iker war nach dem Zieleinlauf am Ende seiner Kräfte. Von den 14 gestarteten Damen kamen nur 2 ins Ziel. Hut ab vor diesen 2 Damen.

 

Neben den 160km gab es noch 2 kürzere Streckenlängen: 100km mit Start in Steinach und 70km mit Start in Gossensass. Bei der 70km Strecke war überraschend auch eine gehörlose Dame dabei. Die Russin Marina Rosnik. sie ist Orientierungsläuferin, vor einer Woche erst gewann sie bei der Gehörlosen EM in Tschechien die Goldmedaille in der Middle Distanz. Einige von uns kennen sie noch vom letzten Jahr, sie war beim Berglauf in Ratschings und beim Vertikallauf in Bozen dabei. Es war ihr erster Ultratrail. Für die 70km Strecke waren 4.200 Höhenmeter zu machen. Sie erreichte das Ziel nach hart umkämpften 19 Stunden, bravo! 


MBT Rennen “LA VECIA FEROVIA DE LA VAL DE FIEMME”

Am vergangenen Sonntag, 7.August, gab es in Auer (Bz) zum 20. Mal das bekannte MTB Rennen “La Vecia Ferovia”, bei traumhaften Wetter. 40 Km und 1200 Hm waren zu bestreiten. Dieses Rennen ist ein der schönsten in Südtirol/Trentino. Einige Teile der Strecke waren auf die Spuren der ehemaligen Zugbahn Neumarkt-Fleimstal. Am Start waren ungefähr 1000 Teilnehmer. Zwischen diesen nahmen auch unsere Südtiroler GL-MTB-Fahrer teil: Alex Cusini, Georg Daldos, Peter Mur, Andy Santini und Andreas Winkler. Sogar einige GL-Trentiner waren dabei, wie der starke Gianfranco Monaco, Elio Pedrotti und noch ein paar aus Modena.

Die ersten 25 Km war ein konstanter Aufstieg mit einer Mischung aus Schotterweg, Asphalt und Wiese, sowie ca. fünf Tunnels der alten Zugbahn. Dann die letzten 15 Km waren schwere und teilweise gefährliche Abfahrten und steile Anstiege von 20-24%, welche den der Körper unterschiedlich kraftraubend lässt.

Bei den Hörenden siegt Andrea Tiberi, der für das Olympia MTB Rennen in Rio De Janiero am 24. August nominiert ist, wohin er in den nächsten Tagen fliegen wird. Bei den Gehörlosen hat Monaco eine hervorragende Zeit gemacht: 1h 47min.

Die Südtiroler brachten gute Leistungen, hier die Zeiten:

1)      Alex Cusini 2h13’11”

2)      Andy Santini 2h23’03”

3)      Peter Mur 2h37’59”

4)      Andreas Winkler 2h46’11”

5)      Georg Daldos 2h46’24”

Hier die Ergebnisse Homepage


Dolomiti Superbike

Zum 22.mal fand am 9.Juli der weitum bekannte MTB Marathon "Dolomiti Superbike" im Hochpustertal statt. Diesmal war wieder Peter Mur am Start. Er fuhr die ganze kurze Strecke von 59km mit seinem Bruder Johannes, die beide auch Zeitgleich ins Ziel ankamen. Weitere 10 Gehörlose aus Italien waren am Start.


2. Deaf MTB Europacup

Jürgen Scheutz, Andreas Winkler, Gerald Ebner, Martin Larch, Luigi Cucco
Jürgen Scheutz, Andreas Winkler, Gerald Ebner, Martin Larch, Luigi Cucco

In Tschechien, in Javornik an der Grenze zu Slowakei fanden am Wochenende die beiden Deaf MTB Europacuprennen im XCM Marathon und XCT Zeitfahren statt. Es ist die 2.Station der diesjährigen Europacuprenn-Serie nach Slowakei Ende Mai. Andreas Winkler und Martin Larch nahmen die weite Reise dorthin in Angriff. Es waren leider nicht viele Teilnehmer anwesend. Einerseits wegen der kurzfristigen Programmbekanntgabe (ein deutscher Organisator hat die Veranstaltung abgegeben), anderseits wegen der Urlaubszeit, aber auch viele Radsportler sind mitten in der Vorbereitung der Straßenrad EM im August in Brügge in Belgien.

Zum Glück mussten die beiden Südtiroler nicht bis nach Tschechien mit dem Auto fahren. Sie fuhren nur bis nach Baden bei Wien, dort geht es mit einem Kleinbus mit Jürgen Scheutz und Gerald Ebner (beide GSZ Graz) weiter nach Tschechien.

Die Unterkunft war sehr schön und sauber. Der Ort ist bekannt für die Weinkultur, kein Wunder, dass die Unterkunft auch einen eigenen Weinkeller hat. Das Frühstück war reichhaltig. Sehr günstig der Preis von 25€ pro Person und Tag. Überhaupt war es dort allgemein günstig. Für ein reichhaltiges Abendessen mit einem Getränk kommt man locker auf 5-6€.

 

Master Kategorie
Master Kategorie

Die Marathonstrecke war 66km mit einem Höhenunterschied von knapp 1800m. Sehr schöner Streckenverlauf, keine nennenswerte Schwierigkeiten.

Bence Földi aus Ungarn siegte überlegen vor dem Italiener Luigi Cucco, der im Sprint den Tschechen David Studynka auf den 3.Platz verwies. Martin Larch erreichte den guten 6.Platz. Andreas Winkler machte es gemütlich und kam auf den 10.Platz. Es gibt auch eine Masterkategorie ab 45. Martin siegte da vor dem Österreicher Jürgen Scheutz, auch Andreas kam als 3. auf das Podest.

Sonntag ein Zeitfahren von ca. 10km, die ersten 6km mehr aufwärts, dann Abfahrt ins Ziel. Gleiche ersten 2 Plätze wie am Vortag, 3.wurde Capek Jan aus Tschechien. Auch gleiches Ergebnis bei der Masterkategorie.

Alles ging schnell und gut organisiert über die Bühne, so dass man früh die Heimreise antreten konnte und rechtzeitig das Fußball EM Finalspiel zu Hause genießen konnte.

Die 3.Station der Deaf MTB Europacup Rennen finden am 24. und 25.September in unserem Lande statt. In Feldthurns werden die beiden Rennen Bergzeitfahren am Samstag und Cross Country am Sonntag stattfinden. Wieder mal eine gute Gelegenheit, beim Rennen die weltbesten gehörlosen MTB Sportler mitzuerleben. Programm gibt es auf unserer Homepage.

Homepage Deaf MTB Europacup


2. Deaf Berglauf Cup 2016

Am 9. Juli fand der zweite Deaf-Berglauf Cup in Tulfes bei Hall in Tirol statt, das vom GSV Tirol organisiert wurde. Die Laufstrecke war 7,10 km lang mit 660 Hm. Die Strecke war gleichmäßig bergaufwärts und im Schlussteil ging es 500 m steil bergauf. Sie war gut ausgestreckt mit einen Mix aus Asphalt, Forstweg, Wanderweg und Wiese.

Das Wetter war bewölkt, aber es war angenehm, denn der Lauf unten bei heißer Sonne wäre keine ideale Sache.

Am Start waren 38 Läufer/Innen. Von unserer Sportgruppe waren leider nur drei dabei: Andy Santini, Tina Fuchs und Marlene Tutzer. Viele andere waren im Urlaub oder hatten andere Sporttermine.

 

Diesmal hatte unser Präsident Andy keinen guten Tag. Bis 4 km war er vorne zusammen mit den beiden überraschend starken Läufern Thomas Apperl (Tirol) und Philipp Eisenmann (München). Dann streikte bei Andy leider der Magen, er musste zurückstecken. Thomas gewann überlegen den Lauf. Philipp zeigte eine Superleistung und wurde 2. Andy kam als 3. ins Ziel. Der Grazer Helmut Kubu wurde 4. In der Kat. Herren II stand Andy als 2. aufs Stockerl.

Bei den Damen gewann die deutsche Nicole Gaube. Zweite und dritte wurden die zwei Österreicherinnen Ingrid Oberroithmair und Sabine Riedl. Tina hat eine gute Leistung gezeigt und wurde 4. Marlene kam als 5. ins Ziel. Die beide Damen brachten wertvolle Punkte für unsere Sportgruppe.

Das nächste Berglaufrennen ist am 3. September in Alleghe (ITA), organisiert von ANU Montebelluna.

Hier die Ergebnisse 


Brixen Dolomiten Marathon

Einer der härtesten Marathon in Südtirol. Es ist ein Bergmarathon mit einer Länge von 42.2km und 2.450 Höhenmeter. Zum 7.mal wurde er durchgeführt. Start im Herzen der Stadt Brixen, der Domplatz, zuerst eine 4km lange flache Schleife durch die Stadt, dann geht’s entlang dem St.Josefsweg nach Milland, hinauf nach St.Andrä, an der Plose Seilbahn Talstation vorbei einen Teil der Rodelbahn hinauf, Abzweigung nach Afers, dann auf Höhenwegen mit Blick auf die Dolomiten hinauf zur Rossalm, hinunter zur Bergstation, durch einen schönen Höhenweg weiter zur Ochsenalm. Da hat man schon anstrengende 39km auf den Beinen. Erst ab diesem Punkt kommt der härteste Teil, die letzten 3,2km muss man 450 Höhenmeter bewältigen. Man kann als Einzel, 4er Staffel und heuer neu als 2er Staffel laufen.

 

Martin Larch war diesmal zum 4.mal dabei. Er meisterte die Strecke in 5:11 Stunden. 12. Kategorienplatz von 80 und 73.Gesamtplatz von 370 war das Ergebnis. Martin’s Sohn Markus war auch dabei, er als 2er Staffel mit einem Freund und dieses Team war mit über 1 Minute knapp vorn :)


Vertikal KM in Mühlwald

In Mühlwald im Ahrntal fand am Sonntag 26.Juni der Vertikal KM statt. Ein Berglauf mit 1000 Höhenmeter. Auf einer Strecke von 3.8km, also sehr steiler Berglauf.

Andy Santini war zum ersten Mal dabei, Martin Larch zum 3.mal. 103 Läufer waren am Start. Martin erreichte das Ziel nach 51:56 min (eine Minute schneller als letztes Jahr) und Andy nach 54:04. Die beiden kamen in den jeweiligen Kategorien auf den 17.Platz.

Bestzeit erzielte der ortsansässige Manfred Reichegger mit unglaublichen 35 Minuten. Er ist zudem Organisator dieses Rennens. Eine sehr nette Persönlichkeit.


Deaf MTB Cup in Toano (MO)

25. und 26.Juni fand in Toano in der Provinz Modena die 2. Station der Serie Deaf MTB Cup statt. Auf der schönen hügeligen Landschaft kamen das Cross Country und erstmals ein XCE – Eliminator Rennen zur Austragung. Von unserer Sportgruppe waren Peter Mur und Michael Irsara mit dabei.

Samstag Nachmittag war die Cross Country Strecke technisch schwierig zu befahren. Bei heißem Sommerwetter siegte der Trentiner Gianfranco Monaco vor dem jungen Newcomer Gabelli Mirco aus Modena. Dritter wurde unser MTB Ass Michael Irsara. Peter Mur machte es gemütlicher und kam auf den 19.Platz. Es waren leider nur wenige 27 Teilnehmer am Start. Viele starke Fahrer glänzten durch Abwesenheit.

Sonntag wurde erstmals seit Bestehen des MTB Sports in Italien ein XCE – Eliminator Rennen ausgetragen. Es ist ein Ausscheidungsrennen, zuerst starteten die Sportler einzeln einen 800m Rundkurs um die Zeiten für den weiteren Verlauf zu ermitteln. Danach treten jeweils 4 Fahrer gleichzeitig an, die ersten 2 kommen weiter, die restlichen 2 scheiden aus. Es geht so weiter, bis der Sieger ermittelt wird. Es siegte wieder Gianfranco Monaco vor dem überraschenden Alessandro Midolo aus Rom und Gabelli. Die Südtiroler gingen leider leer aus. Dieses Rennen wird auch als Italienmeisterschaft gewertet.

 

Michael Irsara

Peter Mur



Alprechtalm Run/Bike

Samstag, 18.Juni wurde im hintersten Ahrntal der schöne Almlauf von Prettau auf die Alprechteralm organisiert. Sehr schöne Strecke, alles auf Forststraße. Man kann mit dem MTB oder mit den Laufschuhen hinaufkommen. Martin Larch war als Läufer dabei und eroberte in seiner Kategorie M3 den 3.Platz.


1.Deaf MTB Europacup 2016

Michael, Andreas und Martin
Michael, Andreas und Martin

Vom 27.-29.Mai fanden in Kalnica in der Slowakei die ersten Rennen der Rennserie „Deaf MTB Europacup“ statt, welche in das 2.Jahr geht.

Im Bikepark Kalnica fanden die 3 Rennen XCE – Eliminator (ähnlich wie bei Boardercross jeweils 4 Fahrer gegeneinander), XCT – Uphill (ein Aufstiegsrennen auf einer steilen Skipiste) und XCM – Marathon statt. Dieser Bikepark ist etwas Besonderes, Vergleichbares haben die Südtiroler Teilnehmer Michael Irsara, Andreas Winkler und Martin Larch hierzulande noch nie gesehen. Es ist ein ehemaliges Skigebiet. Den ganzen Sommer weilen dort sehr viele Bike-Freaks. Es gibt ein Schlepplift, alle verrückten Biker fahren mit dem Fahrrad mit dem Schlepplift hinauf und rasten die verschiedenen Trails hinunter. Sprünge, teilweise waghalsige Sprünge ist das Normalste dort. Den ganzen Tag wimmeln dort voll Bikefahrer wie bei uns im Winter die Skifahrer bei einem Skigebiet. Wir müssten eine Zeitlang den Mund offen halten :o)

Die 3 Südtiroler MTB Sportler fuhren bis Graz, danach mit dem Vereinsbus von GSZ Graz mit Gerald Ebner weiter nach Slowakei. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Gerald!

Es war ein internationales Teilnehmerfeld dort. Gegen die Weltklasse Rennläufer aus Rußland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Italien usw., die ja wie die Profis trainieren, haben die Südtiroler keine Chance, es war aber eine tolle Erfahrung.

 

Martin (links) als 2. in der Master-Kategorie
Martin (links) als 2. in der Master-Kategorie

Bestes Ergebnisse aus Südtiroler Sicht erzielte Michaele Irsara als 10. beim Marathon. Nach der langen Skitourensaison ist er noch etwas ausgelaugt. Martin Larch kam beim Aufstiegsrennen XCT als 14.ins Ziel. Beim XCE riss bei ihm die Kette. Pech hatte Andreas Winkler. Bei der Streckenbesichtigung des ersten Rennen stürzte er unglücklich und verletzte sich am Arm und am Bein. Infolge musste er das erste Rennen auslassen und bestritt die beiden anderen Rennen mit Handicap.

Beim XCE Eliminator waren die Russen nicht zu bezwingen. Sie belegten die ersten 4 Plätze. Beim XCT Aufstiegsrennen siegte der Ungar Bence Földi. Er startete geschickt sehr verhalten, hatte aber beim Ziel die meisten Reserven und konnte noch auf den ersten Platz vordringen. Beim XCM Marathon siegte der Italiener Cucco Luigi, er brachte eine sehr starke Leistung.

Es gab auch eine Master Kategorie. Ab 45 Jahre. Bei dieser erreichte Martin Larch 2× den 2.Platz.

Die 2. Station ist am 9.und 10. Juli in Javornik in Tschechien. Dort wird am Samstag ein Marathon gefahren und am Sonntag ein Zeitfahren.

 

Die Finalrennen werden am 24.und 25.September in unserem Lande, genauer in Feldthurns stattfinden.

Ergebnisse, Fotos usw. bei der Homepage Deaf MTB Europacup und bei Facebook DMEC


1.Deaf Berglauf Cup 2016

Erster Sieg für Andy Santini

Nach einer "langen" Winterpause ging die Berglaufsaison fürs Jahr 2016 wieder auf die Bühne. Die erste Etappe fand an einem Pfingstsonntag in Mödling bei Wien statt. Ausgetragen wurde vom Wiener GSC. Da in der Umgebung von Wien bekanntlich keine Berge gibt, gibt es dort nur sogenannten Hügeln mit einer maximalen Erhebung von ca. 600 Meter. Die Laufstrecke war für allen ungewöhnlich 8,5 km lang, aber nicht anstrengend. Das erste Teilstück war gleichmäßig bergaufwärts ehe man im Schlussteil steil bergauf und abwärts ging. Nach 8,5 km Länge konnte auch den Gesamthöhenunterschied von ca. 500hm erreicht werden.

Die Laufstrecke war gut ausgestreckt mit einen Mix aus Asphalt, Forstwegen, Serpentinen, einem Teil einer uralten Rodelbahn (30er Jahren) und einer Umrundung um die Ruine.

Am Start waren 46 LäuferInnen, darunter auch 7 Südtiroler anwesend. Martin musste im letzten Moment absagen. Erstmals im Südtiroler Team war eine Überzahl von Frauen anwesend. :-) Überraschend kamen erstmals 4 Gehörlose aus Spanien/Barcelona um Wien bzw. Berglauf zu schnuppern. Sogar ein Spanier kam unter den besten 10 ans Ziel.

Siegerin bei den Damen wurde die sehr starke Nicole Gaube aus dem Verein GSC Karlsruhe. Zweite wurde Karin Prusa, (ihr "Heimvorteil"). Dahinter belegte unsere Sportlerin Renate Telser die nach einjähriger Verletzung Pause wieder zum Laufsport zurückkehrte, den 3.Platz.  Weitere Damen aus unserem Team erreichten gute Plätze: Tanja Pancheri als 6, Tina Fuchs als 11 und Marlene Tutzer genoss den Lauf als 17. Platz.

Hut ab, dass wir heuer "fleißige" Damen im Berglauf haben und für unsere Südtiroler Mannschaft viele wertvolle Punkte mit nach Hause nehmen konnten.

Bei den Herren siegte erstmals unser Präsident Andy Santini überlegend vor den beiden Tirolern Andreas Sporer und Georg Riedl. Manuel Dalla Torre hatte den 3.Platz nur knapp verpasst, hat den Sprint gegen Riedl nicht geschafft. Für Manuel verlief der Lauf jedoch zufrieden, da er am vorherigen Wochenende gegen eine leichte Grippe zu kämpfen hatte. Stefan Mair absolvierte den Lauf den guten 22. Platz.

Ca. 300 m unterhalb vom Ziel gab es in der Berghütte ein gemütliches Beisammensein. Mit vorbereitem Berglaufmenü. Bei der Preisverteilung wurde neben dem Berglaufcup auch die Österreichische Meisterschaft prämiert. Zu jeder Kategorie des Berglaufcups wurden den Läufern mit einer schönen Hand-Trophäe belohnt. und schon ging der Tag wieder zu Ende da wir die lange Heimreise vor sich hatten.

Die nächste Etappe ist am 9. Juli in Tirol. Hoffentlich kommen mehr Südtiroler, da es unser Nachbarland ist und von jedem leicht erreichbar ist.


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Maifeier in Bozen mit MTB Rennen und Badminton

Am 7.Mai fand heuer unsere traditionelle Maifeier statt. Wie immer verbanden wir die Maifeier mit sportlichen Wettkämpfen. Am Vormittag stand ein MTB Rennen an der Tagesordnung und am Nachmittag ein kleines Badmintonturnier. 

Obwohl das MTB Rennen als Gesamttiroler Meisterschaft ausgeschrieben war, kam leider nur ein (!) Tiroler, um sich mit den Südtiroler zu messen. Schade. Man überlegt sich schon, ob in Zukunft weiter die Gesamttiroler Meisterschaft ausgetragen wird, denn in den letzten Jahren war die Teilnehmerzahl auch nie hoch. Es war ein schönes Rennen auf einem technischen Rundkurs beim Wald neben der Sportzone Rungg in Eppan. Es gab 2 Kategorien, bei der Kategorie „Rennfahrer“ siegte überlegen Martin Larch vor Peter Mur und Andreas Winkler. Bei der Kategorie „Sonntagsfahrer“ kam Georg Daldos als Erster über die Ziellinie. Er verwies Oliver Klein aus Wien und den Nordtiroler Oswald Strickner auf die nächsten Plätze.

Auch beim Badmintonturnier im Nachbarort Kaltern waren nur 5 (!) Personen anwesend, davon mit Marion Pichler eine Dame. Es waren aber freundlicherweise einige Zuschauer anwesend. Der Spielmodus war so, Jeder spielt gegen Jeden. Schlussendlich siegte Stefan Mair, auf die nächsten Plätze folgten Martin Larch (2.), Elmar Dejaco (3.), Roland Schöpf (4.) und Marion Pichler.

Am Abend dann die Maifeier im ENS Lokal in Bozen. Der Saal war überraschend gut gefüllt, es gab eine nette Stimmung. Dort fand auch die Preisverteilung der beiden Bewerben statt.

Programm MTB Rennen
Programm MTB Rennen
Programm Badmintonturnier
Programm Badmintonturnier
Programm Maifeier 2016
Programm Maifeier 2016


Leifers Trail

Vergangenen Samstag gab es in Südtirol einen neuen Ultralauf, der „Leifers Trail“. Es gibt 2 Strecken zur Auswahl, die 21km und 1.500hm sowie die Ultrastrecke mit 51km und 2.800hm.

Martin Larch wagte gleich die lange 51km Strecke und konnte sie auch erfolgreich beenden. Nach 7:19 Stunden kam er als 28. bei den Herren ins Ziel. Eigentlich wollte auch Andy Santini die 21km laufen, er hat auch gemeldet, musste aber letztendlich passen, weil er eine Verkühlung eingefangen hat. 58 Läufer beendeten die lange Strecke und 90 die 21km.

Es war ein sehr schöner Trail. Es gibt einige technisch schwere Streckenabschnitte. Die lange Strecke verläuft nach dem Start in Leifers über den steilen Pilgerweg Richtung Weißenstein, bei der XII. Station stand ein kurzer technischer Abstieg, welcher ins Brandental führt. Weiter geht es über Deutschnofen, Maria Weißenstein, Aldein, Petersberg und zum Schluss stand ein 8km steiler und ca. 1.000hm Abstieg nach Leifers bevor. Im Allgemein ein anspruchsvoller Kurs, dazu gab es harte Witterung, Regen, teilweise Schneeregen und Wind machten den Sportler zu schaffen.

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Ergebnis 51km
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Ötzi Alpin Marathon

Zum 10.mal war Martin Larch beim Ötzi Alpin Marathon von Naturns bis auf dem Schnalstaler Gletscher dabei. Insgesamt 42,1km und 3.266 Höhenmeter mussten absolviert werden. Zuerst mit dem MTB, dann Berglauf und dann Skitour. Es ist ein schwieriges Rennen, denn man muss ein Alleskönner sein und bedarf sehr viel Training. Diesmal hat das Wetter wieder gepasst, kein Tropfen Regen, auch keine hitzige Sonneneinstrahlung. Nur der teilweise starke Wind machte es zu schaffen, vor allem auf der letzten Skitourenstrecke, wo es im Zielbereich Minusgrade gab.

 

Martin erreichte zufrieden das Ziel. 11 Minuten schneller als letztes Jahr. Da er bis jetzt nur sehr wenig mit dem MTB trainiert hat, hatte er auf dem ersten Streckenteil seine liebe Not, gleich nach dem Start ging es eine steile Bergstraße die 800 Höhenmeter hinauf. Aber beim Berglauf und anschließendem Skitourengehen ging es wieder ganz gut, so konnte er einige Plätze gutmachen. Betreut wurde er von Stefan Mair.


Kitzsteinhorn Extreme

Vergangenen Samstag wurde in Kaprun im Salzburger Land zum 3.mal das Extrem Aufstiegsrennen „Kitzsteinhorn Extreme“ organisiert. 17km und 2.500 Höhenmeter sind vom Ort Kaprun auf das Kitzsteinhorn zu bezwingen. Zuerst Berglauf bis zur Schneegrenze (das gesamte Material ist am Körper mitzunehmen), dann mit Skitour weiter hinauf bis ca. 200m unterhalb dem Ziel. Ab dort wird das gesamte Material wieder auf dem Rücksack transportiert und die sehr, sehr steile Schneeflanke hinauf ins Ziel zu Fuß gegangen, besser gesagt, eher „geklettert“. Verpflichtendes Mitführen von Material sind: Laufschuhe, Skitourenausrüstung, Schaufel, Sonde, LS Gerät, Klettergurt, Klettersteigset und Steigeisen.

Zum 3.mal war Martin Larch dabei. Bei seiner erster Teilnahme erreichte er das Ziel, im letzten Jahr musste er aufgeben. Diesmal war sein Ziel wieder das Ankommen, was ihm auch glückte. Für ihn ist das eines der schönsten, aber auch eines der härtesten Rennen. Aufgrund der Schwere dieses Rennens waren ja auch nur wenige Hobbysportler am Start, fast alles nur Leistungssportler. Das Teilnehmerlimit von 150 Starter wurde wie in den letzten 3 Ausgaben nie erreicht. Wie im Vorjahr kamen nur die Hälfte der Teilnehmer ins Ziel. Das sagt über die Härte dieser Extreme alles. Besonders der letzte Streckenteil hat es in sich, da werden die allerletzten Kraftreserven herausgefordert. Auch der Sieger aus Deutschland, er ist einer der besten Skitourengeher der Welt, hat das behauptet.


Deaf Ski Europacup – Finalrennen in Gröden

Riesentorlauf Zielhang in Wolkenstein
Riesentorlauf Zielhang in Wolkenstein

Vergangenes Wochenende fanden in Wolkenstein (Freitag Riesentorlauf) und in St.Ulrich/St.Christina (Samstag-Gardenissima) die letzten beiden Rennen des „Deaf Ski Europacup“ statt. Zum 2.mal organisierte unsere Sportgruppe heuer die Europacuprennen. Nach den Rennen in Ulten Ende Jänner wurden die auch Finalrennen von uns übernommen, nachdem der eigentliche Organisator aus Tschechien abgesprungen ist.

Trotz frühlingshaftem April war die Schneelage nicht in Gefahr. Der Riesentorlauf auf der Piste CIR in Wolkenstein/Langental richtete die Carabinieri Ausbildungsstation Woklenstein aus. Die Zeitnehmung übernahm der Zeitnehmerverband Bozen. Das Rennen lief reibungslos über die Bühne. Nur mit dem sehr weichen Schnee hatten alle Fahrer die liebe Not. Wer hier aggressiv fährt, hat schon verloren. Man musste sehr gefühlvoll fahren. Diese Eigenschaft beherrschten die Franzosen am besten, es gab durch Thomas Luxcey und David Pelletier einen französischen Doppelsieg. Dritter wurde der Österreicher Christof Lebelhuber. Immer besser wird unser einstiger Spitzenskifahrer Andy Santini, als 4. verfehlte er das Podest nur um knappe 35 Hundertstelsekunden. „Heimspiel“ für Reinhard Pitschieler, er kennt den Grödner Schnee am besten, als Skilehrer ist er ja jeden Tag auf der Piste. Er erreichte den ausgezeichneten 6.Platz. Weiters aus Südtirol dabei waren Martin Larch (18.Pl.), er kam mit dieser Situation überhaupt nicht zurecht und Oswald Wolkenstein (23.). Die beiden Damen Marlene Tutzer (7.) und Tina Fuchs (9.) sammelten fleißig Punkte für die Sportgruppe. Siegerin bei den Damen wurde die Österreicherin Melissa Köck vor Rea Hraski aus Kroatien und Lisa Zörweg, ebenfalls aus Österreich.

Zum 20.mal wurde am Samstag der Gardenissima, mit 6km der längste Riesentorlauf der Welt ausgetragen. Zum 3.mal gastierte dort der Deaf Ski Europacup. Im oberen Teil war die Pistenbeschaffenheit sehr gut, wie im tiefen Winter, hart und griffig. Je weiter man nach unten kommt, desto weicher die Piste und desto schwieriger die Fahrt. Bei den Damen wendete sich das Blatt des Vortags. Rea Hraski siegte mit 4:27 Minuten vor Mellisa Köck mit 4:31. Dritte wurde Kathrin Grill aus der Steiermark. Bei den Herren führte der Sieg nur über Philipp Steiner aus der Schweiz, einer der stärksten Speedfahrer der Welt. Seine Zeit mit 4:05 war unschlagbar bei den Gehörlosen, aber auch mit der hörenden Elite konnte er ganz gut mithalten. Auf dem Tagesbesten, dem Weltcupfahrer Massimiliano Blardone fehlten nur 15 Sekunden und das auf 6km! Der Franzose David Pelletier (4:13)  wiederholte den 2.Platz vom Vortag. Dritter wurde eigentlich Roland Schneider aus der Schweiz, der aber nachträglich wegen eines Torfehlers disqualifiziert wurde. Somit rutschte Christof Lebelhuber (4:14) auf den 3.Platz. Das Südtiroler Trio Santini, Pitschieler und Larch konnten mit den starken Skifahrern gut mithalten und erreichten die Plätze 5, 6 und 8. Nur diese 3 Südtiroler waren bei der Gardenissima am Start.

Nach der Gardenissima wurden die Gesamtsieger des Deaf Ski Europacup 2016 ermittelt. Die Preisverteilung fand beim Hotel Mesavia des Reinhard Pitschieler in Pufels statt. Bei den Damen siegte Melissa Köck (AUT) vor Rea Hraski (COR) und Kathrin Grill (AUT). Bei den Herren kam erstmals der junge Thomas Luxcey (FRA) als Sieger hervor. Zweiter Christof Lebelhuber (AUT) und dritter Philipp Steiner (SUI). Beste Südtiroler: 11.Fuchs, 13.Tutzer und 16.Obojes bei den Damen sowie 6.Santini, 9.Larch, 14.Pitschieler, 21.Mantovan, 35.Wolkenstein und 40.Grünfelder bei den Herren. Die Mannschafswertung gewann der Verein Niederösterreich Süd GSK (AUT). Unsere Sportgruppe konnte in diesem Jahr gut abschneiden und wurde 5. von 19 Mannschaften. Auf den Sieger fehlten „nur“ 250 Punkte. Wenn alle regelmäßig dabei wären, was nicht der Fall war, dann wäre ein Sieg möglich.

Am Nachmittag fand in St.Christina die Preisverteilung der Gardenissima statt. Die ersten 3 erhielten schöne Hotel- bzw. Einkaufsgutscheine. Unter anderem wurde auch eine Saisonkarte der Dolomiti Superski unter allen Teilnehmern ausgelost. Der Glückliche, oder besser „Schwein gehabt“, ist Andy Santini.

Am Rande der Veranstaltung gab es auch die Planung für die nächste Saison 2017. Die Rennen werden in Österreich, Deutschland und der Schweiz ausgetragen.

Ergebnisse und Homepage Deaf Ski EC hier


Martin Larch bei "Der Erker"

Bei der Wipptaler Monatszeitschrift "Der Erker" gab es im Jänner ein Portrait von Martin Larch



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